I love Cupcakes

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Mittwoch, 31. Januar 2018

Rezept vom 31.01.2018: Asiatische Pilz Pfanne

Am Montag habe ich wahnsinnig viele verschiedene Pilze gerettet.
Mal wieder ein Anlass für mich, mir ein neues Rezept auszudenken :-)
Hinzu kam, dass wir ab und an auch Rettich retten und ich bisher nie damit etwas anzufangen wusste... pur ist der mir zu langweilig. Bis ich nun auf die Idee kam ihn anzubraten.
Asiatisch ists geworden ;-)

Am besten gelingt die Zubereitung übrigens in einem großen Wok ;-)


Asiatische Pilz Pfanne



Zutaten für 2-3 Personen:
100g frische Shiitake Pilze
100g frische Austern Pilze
100g frische Champignons
100g frischer Spinat
1 mittelgroße Zwiebel
1 mittelgroße Zucchini
1 Paprika (rot oder gelb)
1/2 Rettich
1-2 dicke Zehen Knoblauch
1-2 kl. Chili Schoten
3-4 EL Soja Sauce
1-2 EL Austernsauce
3-4 EL Wasser
1-2 EL Zucker
Etwas Öl

n.B. Reis, Hirse oder Quinoa
n.B. 2-3 Hand voll geröstete & gesalzene Cashewkerne

Zubereitung:
Die Shiitake und die Austern Pilze in Streifen schneiden. Die Champignons halbieren oder vierteln.
Zwiebel und Knoblauch schälen. Die Zwiebel in feine Streifen schneiden und den Knoblauch fein würfen.
Die Chili ebenfalls in feine Streifen schneiden.
Den Rettich, die Zucchini und Paprika würfeln.
Etwas Öl in einem großen Wok oder einer beschichteten Pfanne erhitzen und darin Zwiebel, Chili, Pilze, Zucchini, Rettich und Paprika anbraten. 
Alles ca. 4-5 Minuten unter gelegentlichem Wenden kräftig anbraten.
Dann den Knoblauch und Spinat zufügen und kurz mitbraten.
Bevor alles verbrennt ;p schnell mit der Sojasauce, Austernsauce und dem Wasser ablöschen.
Mit Gemüsebrühe, Zucker und ggf. mehr Soja- und Austernsauce würzen.

Mit Quinoa servieren und mit den Cashewkernen bestreuen.

Guten Appetit!

Sonntag, 21. Januar 2018

Rezept vom 21.01.2018: Steckrüben Salbei Spaghetti (Vegan)

Winterzeit ist Kohl und Rüben Zeit :-)
Ich liebe diese Zeit, ich liebe Spitzkohl, Rotkohl, Wirsing, Rote Beete, Pastinaken und Steckrüben!
Man kann so viel mit diesen Gemüesorten machen.
Man kann Salat machen, man kann sie kochen, man kann sie backen und und und...
Kalt, warm, roh, gekocht... alles ist möglich.

Hier ein recht einfaches Rezept:

Steckrüben Salbei Spaghetti (Vegan)

Zutaten für 2-3 Personen:
500g schwarze Spaghetti (z.B. Black Bean)
1 große Steckrübe
4 El Butter oder Alsan
6-7 Blätter Salbei
1 rote Zwiebel
Pfeffer & Salz
1 Tl Gemüsebrühe

Zubereitung:
Die Steckrübe und Zwiebel schälen und die Steckrübe in kleine
 sowie die Zwiebel in sehr kleine Würfel schneiden. 
1 EL Butter in einer großen beschichteten Pfanne zerlassen
und die Zwiebelwürfel darin bei mittlerer Hitze einige Minuten anschwitzen bis diese 
sich leicht bräunen.
Dann die Steckrübenwürfel und einen weiteren EL Butter hinzugeben und diese einige Minuten unter wenden anbraten, bis alle Seiten der Würfel ebenfalls leicht gebräunt sind.
Dann mit der Brühe bestäuben, Deckel drauf und ca. 20-30 Minuten bei mittlerer bis geringer Hitze köcheln. Ggf. etwas Wasser hinzufügen, sollten die Steckrüben anbrennen (war bei mir jedoch nicht notwendig, da durch die Hitze in der Pfanne genügend Kondenswasser entstanden ist).
In der Zwischenzeit den Salbei in feine Streifen schneiden und die Spaghetti nach Packungsanweisung zubereiten.
Sobald die Steckrübe bissfest ist, die Hitze noch einmal erhöhen, die restliche Butter und den Salbei  in die Pfanne geben und alles einmal sprudelnd aufkochen.
Mit Pfeffer und Salz abschmecken und mit den Spaghetti servieren :-)

Sonntag, 14. Januar 2018

Rezept vom 14.01.2018: Vegane Blumenkohl Curry Erdnuss Pizza Deluxe

Letztes Wochenende war ich mit meinem Freund mal wieder Abends aus zum Essen.
Wir gehen dabei sehr gerne in vegetarisch-vegane Restaurants wie das Tassajara oder Froindlichst oder auch zum Vietnamesen.  
Diesmal gings ins Froindlichst, wo wir eigentlich schon Kunde seit der ersten Stunde sind.
Das Froindlichst war schon zu Beginn äußerst lecker mit kreativen Pizzen, Burgern und Salaten.
Die Karte hat sich mittlerweile natürlich noch erweitert, doch mein Lieblingsgericht dort bleiben die Peanut Brother Pizza und die Süßkartoffel Fritten :-)
Leider mussten wir feststellen, dass der Service und die Qualität in letzter Zeit etwas nachgelassen haben. Entweder mussten wir extrem lange auf unser Essen warten, es wurde ganz vergessen oder wie beim letzten Mal, es schmeckte einfach nicht mehr so gut :-( Irgendwie fad und nicht mehr so liebevoll...

Aber wie ich halt so bin, heißt das für mich:
Macht nix, dann mach ichs halt selber und besser :-)

Und tadaaaa meine Version der Peanut Brother Pizza: 

Vegane Blumenkohl Curry Erdnuss Pizza Deluxe



Zutaten für 2-3 Personen:

Teig
300g Weizenmehl
1/2 Würfel frische Hefe
1-2 TL Salz
1 Prise Zucker
150ml lauwarmes Wasser

Belag
1/2 normaler oder 1 kleiner Blumenkohl
1 mittelgroße Süßkartoffel
1 veganes Schnitzel
2 Hand voll Erbsen (TK)
1 Hand voll geröstete & gesalzene Erdnüsse
1/2 Glas (200ml) Thai Kokos Curry Sauce (z.B. von Alnatura))
2-3 Hand voll veganer Streukäse (z.B. Veggie Filata oder Wilmersburger)
2-3 Stängel Koriander
Salz 
etwas Öl

n.B.
indische Gewürzmischung (selbstgemischt, mit Chili, Koriandersaat, Cumin, Ingwer), es
geht aber sicherlich auch Garam Masala oder eine andere indische Mischung nach Bedarf
getrockente & geschrotete Chili
Kreuzkümmel
Sweet Chili Sauce
Mango-Chutney
Erdnuss Sate Sauce

Zubereitung:
Das Mehl mit dem Salz vermischen. 
Die Hefe mit einer Prise Zucker im lauwarmen Wasser auflösen.
 Das Hefe Wasser nun zum Mehl geben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
Diesen an einem warmen Ort mindestens 30, besser 45 Minuten gehen lassen.
In der Zwischenzeit
den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Blumenkohl in kleine Rößchen teilen, diese auf einem Backblech mit Backpapier verteilen.
Mit 1-2 Tl Salz (ich hab Rauchsalz verwendet) und n.B. 1-2 Tl indischen Gewürzen bestreuen und im Ofen ca. 15-20 Minuten rösten. Der Blumenkohl sollte leicht gebräunt hinterher sein.

In der Zwischenzeit 
die Süßkartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden.
Etwas Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und darin das Schnitzel von beiden Seiten goldbraun braten und anschließend in feine Streifen schneiden.
Die Süßkartoffeln ebenfalls in etwas Öl anbraten.
Ich hab tatsächlich Schnitzel und Süßkartoffel zeitgleich in derselben Pfanne gebraten.
Wer mag bestreut die Süßkartoffel beim Braten noch mit etwas Salz und einer kräftigen Prise Kreuzkümmel.

Sind alle Vorbereitungen abgeschlossen und der Teig soweit,
wird dieser mit etwas Mehl zu einem runden Pizzaboden ausgerollt.
Den Pizzaboden mit der Thai Kokos Curry Sauce bestreichen.


Dann den veganen Käse darauf streuen.
Nun mit den übrigen Zutaten (Blumenkohl, Süßkartoffel, Schnitzel und Erbsen)
belegen. Ich finde übrigens, dass auch noch Ananas gepasst hätte,
beim nächsten Mal dann!
Wers scharf mag, verteilt nun noch etwas getrocknete, geschrotete Chili auf der Pizza.

Und dann ab damit in den Ofen bei 200°C Umluft für ca. 20 Minuten.
 Wenn der Boden sich leicht bräunt, der Käse zerlaufen ist und alles aromatisch duftet,
ist die Pizza gar :-)
Dann herausholen und abschließend mit einigen Blättern Koriander, den Erdnüssen und nach Bedarf
Sweet Chili Sauce, Chutney oder Erdnuss Sate Sauce veredeln. 


Mittwoch, 10. Januar 2018

Rezept vom 09.01.2018: Kidneybohnen Tomaten Erdnuss Topf

Hallo Ihr Lieben und frohes neues Jahr (nachträglich)!

Lang hab ich nichts mehr von mir hören lassen.
Das lag daran, dass das neue Jahr einige Verpflichtungen und Veränderungen mit sich gebracht hat.
Ich hab einen neuen Job begonnen, das Auto mussten zum Tüv, die Steuererklärung muss noch gemacht werden und bei Foodsharing gabs aller Hand zu tun durch die Feiertage.

Aber nun bin ich zurück und musste mir ein Rezept für viele gerettete Kidneybohnen und Tomaten überlegen. Zudem hatte ich noch leckere Peanut Butter aus Australien über :-)

 Kidneybohnen Tomaten Erdnuss Topf


Zutaten für 2 Personen:
1 große rote Zwiebel
1 dicke Knoblauchzehe
1 walnussgroßes Stück Ingwer
1 kl. Chili
ca. 500ml Tomatensauce
1 Dose (oder auch mehr, bei mir jedenfalls) Kidneybohnen
200g Tofu Natur
200g Zuckerschoten
2 Hand voll Erdnüsse
1 Bund frische Petersilie
1 El Kreuzkümmel
1 El Zucker
ggf. 1 Tl Gemüsebrühe
1-2 großzügige El Erdnussbutter
2 El Soja Sauce 
etwas Öl
250g Wildreis Mischung

Zubereitung:
Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen.
Knoblauch und Ingwer fein würfeln. Die Chili in feine Streifen schneiden.
Die Zwiebel halbieren und in feine Streifen schneiden.
Den Tofu würfeln.
Die Zuckerschoten verlesen, waschen und ggf. halbieren.

Vorbereitung abgeschlossen :-) 

Den Wildreis nach Packungsanweisung zubereiten.
 
Das Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen. 
Knoblauch, Ingwer und Chili hineingeben und kurz anbraten.
Dann Zwiebel, Zuckerschoten und Tofu hinzugeben und alles scharf anbraten.
Mit dem Kreuzkümmel bestreuen und diesen kurz mit anrösten.
Dann mit der Sojasauce ablöschenund mit der Tomatensauce aufgießen.
Die Kidneybohnen abtropfen, hinzufügen und alles ca. 5 Minuten köcheln lassen,
bis die Zuckerschoten weich sind.
Die Erdnussbutter unterrühren und die Sauce mit Gemüsebrühe und Zucker abschmecken.

Mit Erdnüssen und Petersilie bestreut servieren :-)

Guten Hunger!

Donnerstag, 14. Dezember 2017

Rezept vom 14.12.2017: Yellow Vegetable Corn Curry (Vegan)

Hallo ihr Lieben und Moin Moin aus Down Under!

Wie einige bereits wissen, befinde ich mich diesen Monat auf Reisen in Asien und Australien.
Nach meinem ersten Stop in Singapur, hab ich nun Sydney erreicht.
Das Wetter ist top und die Natur ist einfach fantastisch!
 

Den Dezember kann ich als Reisemonat nur empfehlen.
Während es in Deutschland bereits eisig kalt ist, wird es in Australien gerade Sommer.
Die Sonne scheint fast dauerhaft bei angenehmen 30-35°C.

Auch die Küche gefällt mir sehr gut in Sydney, besser als in Singapur.
Sehr Asian infused mit spannenden koreanischen Barbecues, einer Menge erschwinglichem Sushi und einer sehr sehr breiten Auswahl an asiatischen Zutaten in den Märkten.

Leider gibt es hier so gut wie kein foodsharing o.ä., da die Supermärkte ihre übrig gebliebenen Lebensmittel fast alle wegwerfen (mein Herz blutet!), da sie die Haftung scheinbar nicht abgeben können. Das ist wirklich schade!

Daher hab ich heute eine relativ einfache Curry Suppe mit ja... Dosen Pilzen gekocht...
Aber fühlt euch free frische Pilze zu verwenden...
Diese waren leider nur zu teuer für mich, obwohl die Auswahl hier grandios ist!

Yellow Vegetable Corn Curry (Vegan)


Zutaten für 3-4 Personen:
4 mittelgroße Karotten
1 Dose Champignons (425g)
1 kl. Dose Mais (150g)
150g Zuckererbsen
1 Dose Kokosmilch (400ml)
ca. 300-400ml Gemüsebrühe
1-2 EL grüne Currypaste (allerdings war meine nicht sehr scharf)
1-2 EL Sojasauce
1-2 TL Zucker
1/2 TL Knoblauch Puder (frischer ist natürlich auch besser!)
1 TL Kurkuma
1/2 TL Cumin
1 TL geschrotete Chili nach Bedarf
1 Bund frisch gehackter Koriander 
1 Packung vorgekochter indischer Reis o.ä. (wir haben Reste vom Abend
zuvor verwendet)

Zubereitung:
Die Gemüsebrühe zum Kochen bringen.
Die Karotten in feine Scheiben schneiden und die Zuckerschoten halbieren.
Beides in der Gemüsebrühe ca. 5 Minuten kochen.
Dann die Kokosmilch, Mais und Champignons zufügen.
Für weitere 5 Minuten kochen.
Nun mit der Currypaste, Sojasauce, Zucker und den übrigen Gewürzen abschmecken.
Wenn die Karotten weich sind, den Reis nach Packungsanweisung zubereiten.
Das Curry mit Reis und Koriander servieren.



Mittwoch, 6. Dezember 2017

Restaurantreview vom 06.12.2017: Vegan Food in Singapore

Hallo ihr Lieben und herzliche, weihnachtliche Grüße aus Singapur!

Die Christmas Light Show im Christmas Wonderland in Gardens by the Bay:



Ich hab auf meiner Reise nach Sydney in dieser Metropole einen kleinen Zwischenstopp eingelegt.

Eigentlich hatte ich erwartet, dass es super einfach sein würde hier veganes Essen zu bekommen, da Asien doch der Erfinder von Tofu, Seitan, Tempeh und Konjak Produkten ist.

Aber, ich hab mich belehren lassen.
Singapur ist hochmodern was bspw. die Infrastruktur und soziale Verantwortung von Seiten der Regierung aus betrifft. Jedoch ist Singapur auf der anderen Seite, was das Essen anbetrifft, noch total traditionell und zurückgeblieben.

So findet man wirklich an jeder Ecke frittiertes Huhn, Seafood und Eier, jedoch selten etwas veganes oder auch nur vegetarisches.
Tofu wird viel mehr als Begleitung bzw. Beilage von Fleischgerichten verwendet.

Auch frischen Salat erhält man eher selten.
Es gibt an jeder Ecke Fast (Fat) Food für wenig Geld (zwischen 3 und 8 SGD). Will man im Restaurant essen, muss man jedoch meist mind. 20SGD pro Gericht hinlegen, etwas dazwischen gibt es nicht, weshalb die meisten Einheimischen zum günstigen und auch noch schnellerem (jedoch auch ungesundem) Essen in den sog. Hawker Centres oder Food Courts greifen.

So hab ich an meinem ersten Abend in Singapur einfach frischen Salat und Cherrytomaten aus dem Supermarkt gegessen, da meine Suche auf gut Glück keine Ergebnisse gezeigt hat.


Am zweiten Tag war ich mehr erfolgreich, als ich der Kette Greendot in Bugis über den Weg gelaufen bin.
Dort gibt es ein rein vegetarisches & veganes Angebot mit klassischen Suppen und Bentos mit verschiedenen Beilagen, wie Brown Rice oder Noodles.
Das Essen wird mit frischem Gemüse und Superfoods wie bspw. den Lion Mane Mushrooms und Goji Beeren zubereitet und kostet um die 8SGD.


Also hab ich die klassische Laska mit Pilzen, Pak Choi, Chinakohl, Spinat, Tofu, Konjak Garnelen, Tomate, Kokos und natürlich scharfer, roter Laska Currypaste gewählt.

Wer sich nun fragt, Suppe und scharf bei subtropischen 32°C?
Ja, das funktioniert super!
Ich musste mich auch erst einmal überzeugen lassen.
Aber wenn ihr erst einmal in Singapur wart, dann werdet ihr merken, dass ihr so viel schwitzt, dass ihr richtig Gelüste auf eine herzhafte Brühe bekommt.
Insofern gibt es hier sehr sehr viele verschieden Varianten von Suppen, die man als Hauptgericht kaufen kann, wie bspw. Laska, Ramen, Dumpling Soup, Miso Soup ö.ä. und wenn man keine Suppe als Hauptspeise hat, so wird diese dann jedoch meist von einer kleinen Portion Brühe oder Suppe begleitet.

Im Unterschied zu uns Europäern, essen die Asiaten häufig solche Suppen auch schon zum Frühstück ;-)

Zurück zur Laska bei Greendot. Diese war wirklich lecker, mit vielen frischen verschiedenen Pilzen, einer halbierten Tomate (wohl als Ersatz für das klassisch verwendete, halbierte und hartgekochte Ei) und schön scharf!

Dazu konnte man zwischen weißem Reis, Sesam Reis und braunem Reis als Beilage wählen.

Lediglich etwas mehr Kokos und Koriander hätte für mich in der Suppe sein können.
Ich hab mir sagen lassen, dass die Laska in den Hawker Centres noch besser schmecken sollen, jedoch ist es schwierig da vegane Varianten zu finden...




Am dritten Tag hatte ich das große Glück, dass sich die einheimische Food Bloggerin Yi Shuai, die ich über die Facebook Gruppe Vegans in Singapore gefunden habe, für mich Zeit genommen hat und mir so ziemlich jeden veganen Street Food Stand und jedes vegane Restaurant in meiner Umgebung gezeigt hat.
Das war echt großartig, denn ganz nah bei meinem Hotel, mitten im Zentrum in Bugis, verstecken sich in einem unscheinbaren Gebäude, dem Fortune Centre, fast ausschließlich vegetarische und vegane Food Stände.

Dort gibt es klassisch chinesisches Essen in vegan, wie bspw. Sweet & Sour Chicken und Prawn Noodles auf Seitan bzw. Konjak Basis, natürlich auch jegliche Formen der Suppen sowie indisches vegetarisches Essen und türkisches Essen :-)

Bereits beeindruckt von den Ständen im Erdgeschoss, hat Yi Shuai mich dann in die erste Etage entführt, wo es außerdem noch eine Salatbar, gesundes, rohes Essen und das Restaurant Vege Pot gibt, die insbesondere Gerichte mit Tofu und Seitan anbieten, dazu frische Rohkost, die ich sonst hier auch eher selten gesehen habe.  

So hab ich auf die Empfehlung eines Freundes hin, der mir sagte, dass der Tempeh hier wesentlich besser schmecken solle, als bei uns in Europa, ein scharfes Gemüse Tempeh Curry gewählt und Yi Shuai hatte eine Bowl mit Gemüse, Rohkost und Räucher Tofu, dazu gabs natürlich für uns beide Suppe :-)


Das Essen war wirklich ausgezeichnet und belegt meinen persönlichen Platz 2.
Die Portionen für ein leichtes Mittagessen waren für mich perfekt, im Vergleich zu den Standardportionen, die man sonst so hier bekommt eventuell etwas kleiner.
Preislich lagen wir auch hier wieder um die 8-10 SGD.

Hier noch ein weiteres Bild von einem Stand im Erdgeschoss, der ausschließlich chinesische vegane Gerichte serviert, wo ich das Sweet & Sour Pork als Bento probiert habe.

Auch hier war es wirklich lecker, jedoch fand ich das Essen von der Würzung nicht so perfekt abgestimmt, die Sauce war sehr tomatig und es hätte mehr frisches Gemüse dabei sein können.

Aber ansprechend sieht es dennoch aus :-)


Den Namen hab ich nur leider vergessen...

Vegetarian at Bugis Junction / Food Junction


Dieser Stand heißt absolut kreativ einfach "Vegetarian" und befindet sich etwas abseits von den anderen Ständen in der Food Court (Food Junction) in der Shopping Mall Bugis Junction.

Die Ramen dort war eine weitere Empfehlung von Yi Shuai.
Wenn ich mich entscheiden müsste, welches Essen mir im gesamten Urlaub am besten geschmeckt hat, dann ist diese Ramen mit der Laska gemeinsam auf Platz 1.
Voll mit frischem Gemüse, diversen Pilzen, verschiedenen Tofu und Seitan Einlagen, dicken Udon Nudeln, Goji Beeren (hab ich hier auch zum ersten Mal in einer Suppe gegessen, schmeckt aber total gut und um ehrlich zu sein, viel besser als in irgendeinem Müsli!), Kräutern und ja, Eisbergsalat (auch irgendwie typisch hier, dass der Salat in der Suppe landet). Kosten tut diese absolut sättigende Super-Suppe um die 8SGD.


Erwartet jedoch nicht, dass Ramen einfach zu essen ist, denn mit Kleinschneiden von Nudeln und Gemüse haben es die Asiaten nicht so.
Daher hängt man automatisch mit dem Kopf direkt über der Suppe, um sich nicht auch noch zu bekleckern.

Neben chinesischen Suppen, wie Ramen und Dumpling Soup, kann man dort auch verschiedene Reis- und Porridgegerichte bestellen.

Definitiv einer meiner Lieblingsorte für vegane Gerichte.


Indian at Lau Pa Sat Hawker Centre


Und zu guter Letzt war ich mit Alessjandro, der auch gerade in Singapur lebt, in dem wohl bekanntestem Hawker Centre Lau Pa Sat.

Auch hier hat man eine Auswahl an vegetarisch-veganen Gerichten, insbesondere indische und türkische Gerichte stehen zur Wahl.

Ich entschied mich für zweiteres und orderte das Vegetarian Set für rund 8SGD plus ein Naanbrot für 1,50SGD. In dem Set enthalten ist die Wahl drei verschiedener vegetarischer Gerichte (von Curry, über im Ofen gebackenem Gemüse, bis hin zu Joghurt Sauce ist eigentlich alles dabei) begleitet von Reis und/oder Brot.

Insbesondere das Roasted Pumpkin-Carrot Gemüse, dass in einer Art Tandoori Paste mariniert war, hat mich echt vom Hocker gehauen. Absolut lecker!
Dieses Gericht muss ich unbedingt zu Hause nachkochen.

Aber auch alles andere, was ich dort probiert habe, war sehr sehr lecker. Also ordentlich gewürzt und teils auch ordentlich scharf, aber für mal wirklich ganz lecker.

Weitere Empfehlungen

Leider hatte ich nur vier Tage Zeit mich durch Singapur zu essen und konnte so bei weitem nicht jedes Restaurant ausprobieren.
Deshalb hier noch eine Liste mit denjenigen, die ich gerne noch ausgetestet hätte:

Vegane Burger, Pasta, Sides und Ice Cream














Vegetarisches & Veganes Sushi und japanisches Essen

Sushi mit Fisch, vegetarisch und vegan sowie japanisches Essen

Vegetarisches & Veganes thailändisches Essen 

Angebot an vegetarisch & veganen Sandwiches, Suppen und Salaten

Und das sind übrigens die Zeichen für Vegetarisch & Vegan ;-)




Sonntag, 8. Oktober 2017

Rezept vom 08.10.2017: Asiatisches Koriander Minz Pesto

Gestern haben wir auf dem Wochenmarkt wieder Unmengen an frischen Kräutern gerettet, u.a. Koriander,
Minze, Basilikum, uvm.

Da ich ja Koriander liebe, habe ich den Großteil davon mitgenommen.
Nur ein halbes Kilo schaffe ich auch nicht zu essen, bevor er schlecht wird oder trocknet.
Eingefroren hatte ich auch schon eine Portion.
Also hab ich mal etwas Neues ausprobiert und ein exotisches Pesto mit etwas Minze gemacht.

Es ist wirklich sehr lecker geworden, leicht scharf und erfrischend durch die Minze.
Ich kann es mir sehr gut auf exotischen Suppen, wie Kürbissuppe, Kokossuppe, o.ä. vorstellen
oder zu gebratenem Fisch, Meeresfrüchten oder auch Hähnchen.

Probiert es aus :-)
Die Mengen sind übrigens geschätzt, ich hab einfach einen großen Topf mit Koriander und etwas
Minze gefüllt, Cashewkerne, Knoblauch dazu und dann alles püriert und nach und nach Öl zugegossen,
bis die Konsistenz stimmte.
Dann mit Chilipaste und Inwerpaste abgeschmeckt ;-)

Auf dem Bild gabs dazu übrigens eine Kürbis-Steckrüben Suppe :-)

Asiatisches Koriander Minz Pesto 


Zutaten für 2 Gläser:
ca. 400g frischer Koriander
ca. 50g frische Minze
(die Anteile könnt ihr nach Gusto variieren)
1-2 dicke Zehen Knoblauch
2 TL grüne Curry Paste
2 TL süße Ingwer Paste
ca. 75g geröstete & gesalzene Cashewkerne
ca. 100ml Rapsöl

Zubereitung:
 Koriander und Minze gründlich waschen.
Die dicken Stiele entfernen (dünne Stiele stören nicht, wird ja eh alles
fein püriert).
Beides in einen großen Topf oder Schale geben.
Den Knoblauch schälen und dazu geben.
Ebenfalls die Cashewkerne und erst einmal je
1 TL von den Pasten dazu geben.
Die Hälfte des Öls dazu geben und dann pürieren,
bis eine feine, leicht flüssige Paste entsteht.
Dabei nach und nach mehr Öl dazu geben, sollte die Masse
sich schwer pürieren lassen und zu fest sein.
Nun nur noch abschmecken mit den Pasten.

Ich hoffe das Pesto gelingt euch und schmeckt euch genauso gut wie mir :-)